Neue Einsichten, die man durch Daten gewinnt, fordern altes, als sicher geglaubtes Wissen heraus.

Über unsere Mitarbeit im Bitkom „Arbeitskreis – Digital Analytics & Optimization“ haben wir bei der Erstellung des DAOMI mitgearbeitet und waren gespannt auf die Ergebnisse. Ob ein Unternehmen eine Strategie im Bereich von Digital Analytics verfolgt, war für uns von großem Interesse.

 

Nur jedes fünfte Unternehmen hat eine DAO-Strategie, wobei die IT-Branche mit 4% am schlechtesten abschneidet.

Wir kamen ins Nachdenken, wie es denn bei uns - einem Anbieter für Digital-Analytics-Lösungen - aussieht und haben den DAOMI-Fragebogen selbst beantwortet.

Die Herausforderung bei der Beantwortung des Fragebogens ist es, ehrlich zu sein. Nicht das eigene Wunschbild, sondern die Realität zu bewerten. Interessant wurde es, die Ergebnisse unterschiedlicher Manager im Hause nebeneinander zu legen und zu beurteilen.

Vor dem Hintergrund, dass wir mit einer neuen Produktstrategie neue Märkte erschließen und für die digitale Kundenansprache eine Marketingautomation implementiert haben, war es jetzt spannend, tiefer in das Thema Digital Analytics einzusteigen und Erfahrungen zu sammeln.

Mittlerweile analysieren wir alle Aktivitäten im Bereich Marketing und Vertrieb, um sie bewerten zu können. Unsere Erkenntnisse diskutieren wir im Team. Das hat Einfluss auf die Marketing- und Vertriebsstrategie. Auch fließen Ergebnisse in den Innovationsprozess unseres Produktes Netmind Core mit ein.

 

Effizienzsteigerung in der Leadgenerierung ist unser Fokus.

Eine wesentliche Konsequenz aus der Bewertung der Digital-Analytics-Kennzahlen war, dass wir im Vertrieb nun verstärkt auf das Inbound-Marketing setzen und Outbound-Aktivitäten & Kaltakquise zurückfahren.

Wir haben festgestellt, dass die Umstellung auf ein datengetriebenes Unternehmen nicht nur die Technologie betrifft, sondern gleich mehrere Dimensionen vorhanden sind, wie uns im DAOMI deutlich wurde. Die Technologie einzuführen, ist in wenigen Tagen realisiert – gute Datenanalysetools, die auf die Integration aller Unternehmensbereiche ausgerichtet sind, nehmen dem Anwender die technischen Fragen weitgehend ab. Der Faktor Mensch, also den Mitarbeiter mit seiner organisatorischen Einbindung und seinen Kompetenzen im Digital-Analytics-Umfeld neu zu definieren, war die eigentliche Herausforderung.

Am Ende sind nur diejenigen Kennzahlen und Reports etwas wert, die richtig interpretiert werden. „Unsere Mitarbeiter müssen damit beginnen, selbst die Vorteile von Daten zu erkennen, Erkenntnisse zu diskutieren und für die eigene Aufgabenstellung zunutze zu machen“ ist die Erfahrung von Matthias Scharpe, Head of Business Development bei Mindlab.

 

Bauchgefühl oder Kennzahl?

Neue Einsichten, die man durch Daten gewinnt, fordern altes, als sicher geglaubtes Wissen heraus. Wir haben gelernt, entgegen unserer Gewohnheiten und angeeignetem Fachwissen zu handeln, wenn die Kennzahlen anderes sagen. Ein ganzes Marktsegment haben wir aussortiert, weil uns nach langen Diskussionen über die Kennzahlen die Überzeugung gewachsen ist, mit Mut eine Entscheidung treffen zu müssen. Neben der Offenheit für und Vertrauen auf Daten ist Kompetenz im Umgang mit Ergebnissen und deren Entstehung, sprich Datenquellen und -qualität, gefragt.

 

Wie machen wir weiter?

Den DAOMI-Fragebogen haben wir zwischenzeitlich mehrmals beantwortet. Wir sehen Fort-schritte und können ein Fazit für unsere eigenen Digitalisierungsbemühungen in Marketing und Vertrieb ziehen. Die Komplexität der Digitalisierungsprojekte können wir greifen, in Teilprojekte strukturieren und auf andere Unternehmensbereiche ausdehnen. So leben wir konsequent das, was wir unseren Kunden mit unserer Digital-Analytics-Lösung verkaufen.

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